Evolution Rome

Charles Darwin ist bis zum heutigen Tag für nicht wenige Christen zumindest eine streitbare Person und eine Reizfigur. mit seinem im Jahre 1859 erschienen Hauptwerk “On the origin od species” (zu deutsch: Die Entstehung der Arten”) begründete er die bis heute in wissenschaftlichen Kreisen quasi einhellig akzeptierte und aufgegriffene Evolutionstheorie. Wenn aber Auslese und Selektion zur Entstehung des Menschen geführt haben sollen, wie lässt sich dies mit der biblischen Lehre von der Schöpfung des Menschen durch Gott vereinbaren? im Jahre 2009 fand zu diesem Themenkomplex eine vatikanische Konferenz unter dem Titel “Biologische Evolution – Fakten und Theorien” statt, deren Untertitel “Eine kritische Bewertung 150 Jahre nach ´The origin of species´” trug.

Eingeladen waren viele Wissenschaftler verschiedener Professionen, die sich nach der übereinstimmenden Einschätzung auch kritischer Teile der Öffentlichkeit durchaus in einen sachlichen Dialog miteinander begeben haben. Es stand die Diskussion zwischen unterschiedlichen Einzelakteuren im Vordergrund und nicht etwa ein Diskurs zwischen konkurrierenden Institutionen.

Gegenstand besonders intensiver geistiger Auseinandersetzung war auf der Vatikan Konferenz zur Evolution vor allem die Frage, ob die Evolution zielgerichtet verläuft und insbesondere, ob es mit dem gegenwärtigen Stand der Erkenntnis für den Menschen möglich ist, die künftigen Strukturen und Konturen evolutionärer Vorgänge zu prognostizieren. Demgegenüber ist eine grundsätzliche Kontroverse zur Frage, ob denn eine Evolution überhaupt gebe oder ob entsprechend der Bibel die Welt mit dem “modernen Menschen” binnen sieben Tage erschaffen worden, ausgeblieben. Dies hat letzten Endes auch wenig Anlass zur Überraschung geboten, da ja schon bereits Paul II. in seiner Funktion als Papst immerhin verkündet hatte, dass die Evolutionstheorie “mehr als eine Hypothese” sei.

So war es auch bezeichnet, wer keine Einladung zur Vatikan Konferenz im Jahr 2009 erhalten hatte. Denn Vertreter der Kreationisten, welche die Evolutionslehre durch die Bank weg verdammen, hatten keinen Zutritt zu den Tagungen und Diskussionen. Dies wurde von manch kundigem Beobachter als Zeichen dafür gedeutet, dass sich der Vatikan insgesamt zu dem Themenkomplex des Kreationismus im Grunde überhaupt nicht mehr äußern möchte und den Umgang mit dieser mentalen Strömung als Angelegenheit betrachtet, der “vor Ort” gelöst werden muss. Dies bedeutet, dass die einzelnen Kirchen in den USA, die dem Kreationismus wesentlich stärker als in anderen Teilen der Welt Glauben schenken wollen, ihre Art des Umgangs mit der Evolutionslehre selbst finden sollen. Aber davon abgesehen war aus auch nur konsequent, dass keine Vertreter dieser Richtung eingeladen worden sind, da das Thema der Tagung eine wissenschaftlich fundierte Theorie zum Gegenstand hatte und es dem Kreationismus nach nahezu einhelliger Auffassung an einem theoretisch oder empirisch belastbaren Fundament fehlt.

In Deutschland wird die Bestattungsvorsorge privat geregelt. Bis zum Jahre 2004 gab es von der gesetzlichen Krankenversicherung einen Zuschuss zu den Bestattungskosten . Mit diesen finanziellen Mitteln wurde es Angehörigen leichter gemacht, die Kosten einer Beerdigung zu tragen. Seit 2004 müssen die Menschen privat vorsorgen. Am besten geht dies mit einer Sterbegeldversicherung. Auf dem Informationsportal www.sterbegeldversicherungvergleich.org können Menschen verschiedene Tarife dieser private Bestattungsvorsorge online berechnen lassen.